Warum Energiekosten zum Auswahlkriterium für Anlagen werden
Der Umreifungsprozess, bei dem Stapel von Wellpappkartons mit PP-Band gebündelt werden, ist ein Arbeitsschritt, der in der Versandlinie ununterbrochen wiederholt wird. Je länger die Betriebszeit, desto stärker summiert sich der Unterschied im Stromverbrauch einer einzelnen Maschine und schlägt sich direkt in den Betriebskosten des gesamten Werks nieder.
Die Inline-PP-Umreifungsmaschine AMB 1500 S/T von JS SYSTEM stellt den bislang pneumatisch dominierten Umreifungsantrieb auf Vollservo um und ist so ausgelegt, dass dieselbe Umreifungsarbeit mit weniger Strom erledigt wird. In diesem Beitrag erläutern wir, aus welcher Struktur die Stromersparnis entsteht.
Der Schlüssel zur Stromersparnis ist der Servo-Direktantrieb
Pneumatische Umreifungsmaschinen erzeugen mit einem Kompressor Druckluft und übertragen die Bewegung über Zylinder. Dabei entstehen Verluste durch Verdichtung und Förderung, und es ist ein dauerhafter Druck erforderlich, weshalb die Energieeffizienz gering ist. Da der AMB 1500 S/T den Antrieb über 9 Achsen im Vollservo direkt steuert, wird Strom präzise nur in dem Moment eingesetzt, in dem er für die Bewegung benötigt wird.
Dadurch wird dieselbe Umreifungsarbeit mit etwa 30–40 % weniger Strom als bei pneumatischen Systemen ausgeführt. Bei gleichbleibend hoher Geschwindigkeit von 28 Zyklen pro Minute liegt der Stromverbrauch bei nur rund 4 kW – eine Struktur, die Durchsatzgeschwindigkeit und Energieeffizienz zugleich sichert.
Stromersparnis
Servoantrieb im Vergleich zum pneumatischen System

Pneumatisches und servogesteuertes System – worin liegt der Unterschied?
Der Unterschied zwischen beiden Systemen geht über bloße Stromwerte hinaus. Da sich das Antriebsprinzip selbst unterscheidet, ändern sich auch die Faktoren für Energieverluste und die Wartungsbedingungen entsprechend. Im Folgenden sind die strukturellen Unterschiede der beiden Systeme im Umreifungsprozess zusammengefasst.
| 항목 | Kategorie | Pneumatisch |
|---|---|---|
| Antriebsart | Pneumatikzylinder | Servo-Direktantrieb |
| Stromeffizienz | Basiswert | ca. 30~40 % Ersparnis |
| Verluste durch Luftleckagen | vorhanden | keine |
| Dauerhafter Druck erforderlich | ja | nein |
Antriebsart
Kategorie
Pneumatikzylinder
Pneumatisch
Servo-Direktantrieb
Stromeffizienz
Kategorie
Basiswert
Pneumatisch
ca. 30~40 % Ersparnis
Verluste durch Luftleckagen
Kategorie
vorhanden
Pneumatisch
keine
Dauerhafter Druck erforderlich
Kategorie
ja
Pneumatisch
nein
Warum der Spareffekt langfristig erhalten bleibt
Energieeffizienz ist nur dann von Bedeutung, wenn sie nicht nur zum Zeitpunkt der Einführung, sondern auch im langfristigen Betrieb erhalten bleibt. Bei pneumatischen Systemen sinkt die Effizienz mit der Zeit durch Luftleckagen und Zylinderverschleiß, während der Servo-Direktantrieb dank weniger Verschleiß- und Abnutzungsteilen nahezu störungsfrei läuft und die anfängliche Effizienz lange beibehält.
Höchste Langlebigkeit = anhaltende Ersparnis
Der Servoantrieb, der ohne verschleißende Pneumatikteile auskommt, ist besonders robust im langfristigen unterbrechungsfreien Betrieb. Der Betrieb ohne Effizienzverlust ist selbst die sicherste Methode, um die kumulierten Energiekosten zu senken.
Stromverbrauch
bei Hochgeschwindigkeitsbetrieb
Vollservo-Steuerung
präziser Direktantrieb
Zyklen pro Minute
Ersparnis bei gleichbleibender Geschwindigkeit

Zusammenfassung für Anlagenverantwortliche
Die Stromersparnis der Inline-PP-Umreifungsmaschine AMB 1500 S/T ist keine Option, sondern ein Effekt, der aus der Grundstruktur des Servo-Direktantriebs entsteht. Mit etwa 30–40 % weniger Strom als bei pneumatischen Systemen werden 28 Zyklen pro Minute verarbeitet, und dank weniger Verschleißteilen bleibt diese Effizienz lange erhalten.
ca. 30–40 % Stromersparnis gegenüber pneumatischen Systemen
Hochgeschwindigkeitsumreifung mit 28 Zyklen pro Minute bei rund 4 kW Stromverbrauch
Servo-Direktantrieb ohne Luftleckagen und Zylinderverschleiß
anhaltende Ersparnis auch im Langzeitbetrieb dank geringem Effizienzverlust